| Sommerliebe |
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Zwischen Kiosk und Strandmatte treffen sich die Campingurlauber am Meer. Eigentlich wollen sie abschalten vom Alltag, doch sie haben Sehnsüchte und große Erwartungen im Gepäck.
Zeltwand an Zeltwand kommen sie miteinander ins Gespräch, freiwillig oder unfreiwillig. Langsam wird deutlich, wer wen mag und wer mit wem nicht so gut kann: Rico ist verliebt in Jasmin, doch die träumt von Lutz.
Der ist nicht da, darum schnappt sie sich Pascal. Eva mag Theo und Theo mag Eva. Das wiederum gefällt Evas Mutter Gitte nicht. Es könnte ja was passieren. Viktor, der Vater von Theo und Pascal, hat ein Techtelmechtel mit Gitte. Davon will Pascal überhaupt nichts wissen. Urlaub. Eine ganz besondere Jahreszeit. Träume, Hoffnungen. Und was bleibt davon? Auf engem Raum gibt es schnell Konflikte, aber auch schöne Momente, die plötzlich dem banalen Alltag den Geschmack der großen Freiheit geben. Es wird erzählt von jungen Menschen die auf die Suche nach Liebe gehen und deren Eltern, die wieder auf der Suche sind. Schnelle Spots beleuchten den Ausnahmezustand Urlaub. Wie durch ein Brennglas beobachtet der Zuschauer das Ver- und Entlieben der Urlauber, die schönen und die weniger schönen Seiten der Liebe und die Suche nach Abenteuer, Spaß und Romantik. Im Sommer Einsam sein im Sommer und hundemüde auf einen Liebesbrief warten, das ist schlimm; und abends zuschauen wie sich Lana Turner in Robert Mitchum verliebt; und wenn morgens die Sonne aufgeht, hast du niemand getroffen, in der Tür steckt kein Zettel "Ruf mich an." Ein Maler würde das Blau immitieren, eine Flugzeugladung Menthol; ein Dichter würde lieben oder sterben; ich starre, ohne hinauszuschauen, aus dem Fenster, frühmorgens, und sage "Ich liebe dich" ohne irgendetwas oder irgendwen zu meinen. | ![]() Regie und Leitung: Willy Combecher Assistenz: Santo Pedilarco Dramaturgie: Noemi Barrawasser Musik: Till Nicklas Spiel: Gitte Hoff: Sabine Meissner Eva Hoff: Eva Eisenberg Viktor Sonder: Daniel Höfner Rico Röwer Paco Schwab Theo Sonder Karl Kiesel Pascal Sonder: Bastian Kaiser Jasmin Gaschke: Gina Fischer-Wasels Mitarbeit Bühne, Requisiten, Grafik: Paul Hentze, Aleksey Trubnikow, Kostüme Corinna Mergner |
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