Kleiner Klaus, Großer Klaus nach H.C. Andersen
"Früher" lag gleich neben unserem Dorf. Da lebten zwei Männer, die beide den gleichen Namen hatten und Klaus hießen. Aber der eine besaß drei Pferde und der andere nur eins, darum nannte man den mit drei Pferden den Großen Klaus und den mit einem den Kleinen Klaus. Die ganze Woche über musste der Kleine Klaus für den Großen Klaus pflügen und ihm dafür sein einziges Pferd borgen.

Der Große Klaus borgte ihm dagegen seine drei Pferde nur für den Sonntag und pflügen musste er auch noch alleine. Aber das bereitete dem Kleinen Klaus keinen Verdruss, denn am Sonntag hatte er alle Pferde für sich allein und heute ist so ein Sonntag: „Hü, alle meine Pferde!“. Da kommt der Große Klaus vorbei und sagt: „Das darfst du nicht sagen, dir ist nur das eine Pferd und wenn du es noch einmal sagst, dann haue ich dein Pferd vor den Kopf dass es tot umfällt“

Mit drei Holzpferden, einem Topf Kartoffeln und einem russischen Akkordeonspieler, der auch Klaus heißt, erzählt das TheaterGrueneSosse eine richtige Geschichte von früher, in der die Großmütter noch böse waren und die Menschen gierig und gemein.

Wie einer aus der größten Not den größten Gewinn macht - Theater frei nach dem Märchen von H. C. Andersen

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Regie: Taki Papaconstantinou, Theater Katerland CH Text: Taki Papaconstantinou und Ensemble Spiel: Friederike Schreiber, Alexandre Bytchkov, Willy Combecher, Sigi Herold Musik: Alexandre Bytchkov Assistenz: Tamara Reichle, Nadja Blickle Kostüme: Catherine Decelle Bühne: Detlef Köhler Alter: 2.-5. Klasse, Familien ab 6 Jahre Premiere: Uraufführung 13. September 2008