Ab 14 Jahren  / 8. Klasse
Theaterbühne

Gibt es etwas, das immer gleich ist, wenn Menschen protestieren? Wann geht Protest zu weit - und wann ist er zu wenig? Brauchen Proteste ein System - oder braucht das System die Proteste? Wie müsste ein Stück aussehen, das etwas bewegt?

V O R S T E L L U N G E N
Juli
06.07.2022
10:00
06.07.2022
19:00
07.07.2022
10:00
07.07.2022
19:00
08.07.2022
10:00
Oktober
27.10.2022
09:00
LYZ Siegen
27.10.2022
11:30
LYZ Siegen
Februar
14.02.2023
19:30
Stadttheater Amberg
15.02.2023
10:00
Stadttheater Amberg

Warum gehen heute eigentlich Kinder zur Schule, und nicht mehr zur Arbeit wie früher? Warum können jetzt überhaupt Frauen wählen? Warum kann man jetzt nicht mehr Menschen als Waren kaufen oder verkaufen?

Weil mehrere Leute irgendwann gleichzeitig sagten: das geht nicht, das machen wir ab jetzt anders. Die Geschichte der Menschheit ist aber voll von gelungenen Veränderungen. Und genau darüber wollten wir sprechen. Indem wir über uns reden. Welche Erlebnisse haben uns zum Aufbegehren bewogen. Drei Spieler*innen erzählen in diesem Jugendstück auf der Bühne nicht nur von den politischen Momenten ihres Lebens, und suchen die Verbindungen: Was hat der Häuserkampf in Westberlin mit einem mittelhessischen Schulleiter zu tun? Wie haben die Proteste zur Startbahn West die Frankfurter*innen geprägt? Ist es eigentlich eine Demonstration, wenn man gezwungen wird, hinzugehen? Mit massenhaft historischen Originaldokumenten und einem Augenzwinkern lässt das TheaterGrueneSosse ein bewegtes Bilderalbum von Protestkultur und jugendlichem Freiheitswillen entstehen und fragt auch: Wie geht es weiter? Wo ist der Platz für mein Engagement?


Regie:Leandro Kees
Spiel: Willy Combecher, Detlef Köhler und Verena Specht-Ronique
Dramaturgie:
Julia Dina Heße, Ossian Hain

Bühne: Jürgen Blümmel, Detlef Köhler
Videoschnitt: Merlin Heidenreich
Produktionsleitung: Fiona Louis, Ossian Hain
Regieassistenz: Philipp Kehder