Ab 13 Jahren  / 8. Klasse
Theaterbühne

Gibt es etwas, das immer gleich ist, wenn Menschen protestieren? Wann geht Protest zu weit - und wann ist er zu wenig? Brauchen Proteste ein System - oder braucht das System die Proteste? Wie müsste ein Stück aussehen, das etwas bewegt?

V O R S T E L L U N G E N
März
15.03.2022
10:00
16.03.2022
10:00
16.03.2022
15:00
17.03.2022
10:00
17.03.2022
19:00
18.03.2022
19:00
Juli
06.07.2022
10:00
07.07.2022
10:00
08.07.2022
10:00
08.07.2022
19:00
09.07.2022
19:00

Nach dem Allgemeinbildungskracher „Sex, Drugs, Ethik, Geschichte und Rock‘n‘Roll“ tut sich das TheaterGrueneSosse diesen Herbst ein weiteres Mal mit dem Regisseur Leandro Kees  zusammen. Drei Spieler*innen aus verschiedenen Bereichen des Altersspektrums lassen in diesem Jugendstück auf der Bühne die politischen Momente ihres Lebens nochmal passieren, und suchen die Verbindungen: Was hat der Häuserkampf in Westberlin mit einem mittelhessischen Schulleiter zu tun? Wie haben die Proteste zur Startbahn West die Frankfurter*innen geprägt? Ist es eigentlich eine Demonstration, wenn man gezwungen wird, hinzugehen? Mit massenhaft historischen Originaldokumenten und einem Augenzwinkern lässt das TheaterGrueneSosse ein bewegtes Bilderalbum von Protestkultur und jugendlichem Trotz entstehen und fragt auch: Wie sieht es in der Zukunft aus, wenn die alten Herren gestorben sind – und neue Leute alt sind?


Regie: Leandro Kees
Spiel: Willy Combecher, Detlef Köhler und Verena Specht-Ronique
Dramaturgie: Ossian Hain
Videoschnitt: Merlin Heidenreich
Produktionsleitung: Fiona Louis, Ossian Hain
Regieassistenz: Philipp Kehder