Mitten im Nirgendwo treffen zwei junge Männer aufeinander. Dreieinhalb Meter Platz nach hinten, vier nach links, ein Containerdach vielleicht!? Überreste von Irgendwas – auf jeden Fall ein rettender Ort, zunächst!

Die Beiden kennen einander nicht, sie verstehen einander nicht. Fremd zu einander und doch mit ähnlichen Wünschen; verschiedene Regeln, fremde Rituale und wer bestimmt wie es weiter gehen soll? Die beiden beginnen zu kämpfen – ums Überleben oder um den Umgang mit dem Anderen zu finden?

Mit wenig Sprache und in körperintensivem Spiel verhandeln die beiden Spieler die Macht auf dem errungenen Eiland.

„Robinson und Crusoe“ von D´Introna & Ravicchio, vom TheaterGrueneSosse 1991 zur Eröffnung des Freien Theaterhauses Frankfurt gespielt, erlebt nun eine Neuinszenierung. Unter der Regie von Sigi Herold wird die die Frage neu gestellt, was es bedeutet, einander fremd oder sogar feindlich zu sein.

„Robinson & Crusoe“ von Nino D’Introna und Giacomo Ravicchio, 1985 uraufgeführt, gilt mittlerweile als ein Klassiker des Kinder- und Jugendtheaters. 1991 hat das Theater Grüne Soße damit das Theaterhaus Frankfurt eröffnet. Nun sind die Darsteller von damals, Sigi Herold und Willy Combecher, als Regieteam angetreten, um im Erneuerungs- und Übergangsprozess ihres Ensembles auch „Robinson & Crusoe“ neu zu interpretieren. Mit noch weniger Text, dafür mit Choreographie, Kampfkunst und den beiden großartig präsenten jungen Darstellern Benjamin Cromme und Ole Bechtold, die auch an anderen Ensembles der hiesigen freie Szene zu sehen sind, ist das Stück auch ein Experiment. Es fragt, wie viel Leerstelle ein nicht allzu theatererfahrenes Publikum verträgt. Denn leicht ist dem Kammerspiel nicht zu folgen auf der winzigen Schräge, die eine Insel sein kann oder auch nicht, auf einer Bühne, die das Meer sein kann oder auch nicht. Länger als die gute Dreiviertelstunde würde das wohl seine Spannung nicht halten. Aber es geht ja auch um das Schwere der Verständigung, wenn man erst einmal nur die blanke Gegenwart teilt. Das geht das Stück dennoch leichtfüßig an: Mit einem Körpertheater, das durch die beiden Akteure vielleicht gerade die Jungs unter den Zuschauern von zehn Jahren an besonders mit Fragen und Assoziationen konfrontiert

-Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2019

“Robinson und Crusoe” ist ein Bühnenstück.

Das Stück sollte in Räumen gezeigt werden, die eine Sicht auf den Boden ermöglichen. Der Raum muss vollständig verdunkelbar sein.

Wir benötigen eine Spielfläche von mindestens 7 m Breite, 7 m Tiefe, und 3,5m Höhe.

Das Bühnenbild besteht aus einem einer Schräge von 20cm – 85cm Höhe , diese Schräge ist ca 2,6m breit und ca 4m lang und steht diagonal im Raum, auf der Schräge wird ein schräger Turm montiert, die Gesamthöhe der Bühne ist 2,6 m.
Wir benötigen eine Tonanlage und eine Lichtanlage.

Ein Techniker begleitet die Vorstellungen.

Der Aufbau benötigt ca. 1 Stunde zum Einleuchten 2-3 Stunden, die Spielzeit ist ca 55 Minuten, der Abbau dauert 60 Minuten.

Bei technischen und organisatorische Fragen:

069- 450554

M A P P E

B Ü H N E


Grenzen sind zum Essen da

Regie: Sigi Herold
Co-Regie: Willy Combecher
Originaltext: Nino d’Introna und Giacomo Ravicchio
Spiel: Benjamin Cromme, Ole Bechtold
Dramaturgie: Ossian Hain
Assistenz: Paula Conrad
Musik: Elvira Plenar
Choreographie: Katharina Wiedenhofer
Kampfchoreographie und Körpertraining: Stefan Brunnung, Sunny Graff
Bühne: Detlef Köhler
Kostüm:Coco Hackel
Rechte: Neue Pegasus Medienverlag AG
Übersetzung: Herta Conrad

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