Kassiopeias Garten
oder: Die seltsame Kunst des Zeitverschenkens
„Ich verbringe meine Zeit oft mit den Dingen, die am meisten Dopamin ausschütten. Aber nach 5 Std. denke ich mir, wäre ich doch lieber rausgegangen.“
Das Junge TheaterLabor am TheaterGrueneSosse forschte mit Menschen zwischen Gen X und Gen Alpha zum Rohstoff des modernen Lebens: Zeit. Wie wir sie nutzen, wie sie uns ausgeht, wie man sie herstellt, verschwendet, verschenkt oder vergisst. Wem gehört die Zeit in einer durchgetakteten Welt und was braucht es, um sie miteinander teilen zu können?
Das Ensemble schafft einen poetischen und musikalischen Kosmos, in dem eine Generation von der anderen erfährt, was die Stunde geschlagen hat: Von Brainrot bis Digital Detox, von Pancake-Fertigteig über Kinderbetreuung und Steuererklärung bis zum befreienden Gefühl, dass der Untergang der Welt selbst nur eine Frage der Zeit ist.
Eingeladen zum KUSS-Festvial 2026 am Hessischen Landestheater Marburg!
Pressestimmen
„Fünf Menschen, die von sich erzählen und davon, was sie beschäftigt. Fünf Menschen, die zusammen Zeit verbringen. Die eine Gleichwertigkeit zwischen Virtualität und Realität herstellen und trotzdem den Konsum hinterfragen. Die unterschiedlichen Alters sind, aus unterschiedlichen Kontexten kommen und sich immer auf Augenhöhe begegnen.“ (Votum der AK Auswahlkommission des KUSS-Festivals 2026)
Sensible Inhalte
Thematisierung / Textliche Schilderung von
- Zeit
- Endlichkeit und Tod
- Rassismus und rassistische Gewalt
- Krieg
- Medienkonsum
- Brainrot
Szenische Darstellung von
- Demonstration: An einer Stelle werden Szenen einer Demonstartion nachgestellt.
- Brainrot: Die Spieler*innen sprechen an enigen Stellen in sehr kurzer Zeit sehr schnell über unterschiedliche Themen.
Interaktion mit dem Publikum
Die Spieler*innen sprechen das Publikum an einigen Stellen gezielt und direkt an, setzen sich ins Publikum dazu und bieten einzelnen Personen Essen an.
Sensorische Hinweise
Einsazt von Licht
Im Stück wird mit sehr unterschiedlichen Lichtstimmungen gearbeitet, die teils entweder sehr bunt oder sehr dunkel sind. An einigen Stellen gibt es ein plötzliches Black, direkt gefolgt von einem sehr kurzen ein Stroboskop-Effekt.
Einsatz von Ton, Musik und Geräuschen
Es gibt Musik, die vom Band eingespielt wird, aber auch Live-Musik in Form von Klavierspiel, Schlagzeug und Gesang. Es werden verzerrte Stimmen eingespielt.
Einsatz von Kostüm
Es kommen Tiermasken zum Einsatz, die sich die Spieler*innen über den Kopf ziehen.
Sitzplätze
Das Publikum sitzt auf Podesten, größtenteils ohne Lehne.
Sonstige Effekte
Es kommt Kunstnebel zum Einsatz. Es wird live gekocht (Geruch). Es gibt Live-Videoeinspielungen der Spieler*innen.
Grundschule, Unterstufe
Mittel- und Oberstufe
Alter: 10+ / ab 5. Klasse
Performer*innen: Simon Adler, Elisio Krohn, Valentina Leibig, Maral Sedighi, Verena Specht-Ronique
Konzept & Regie: Kim Willems
Dramaturgie & Vermittlung: Christiane Alfers
Outside Eye: Ossian Hain, Katharina Speckmann
Ausstattung: Viviane Niebling
Sounddesign: Jannis Wulle
Lichtkonzept & Technik: Lars Löffler
Musikalisches Coaching: Mirjam Tertilt
Assistenz: Lea Müller
Ausstattungsassistenz: Leo Witte
Dauer: 80 Min.
Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie von der Stadt Eschborn.
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Aktuelle Vorstellungen:
März
DO 19. MÄRZ
15:00
Kassiopeias Garten oder: Die seltsame Kunst des Zeitverschenkens
Gastspiel Hessisches Landestheater, Marburg